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Seltene Nähmaschinen-Exponate: Ausstellung mit der kleinsten Doppelsteppstich-Nähmaschine der Welt

Von: Bitpalast®

Die Firma Mey, eigentlich Hersteller modischer Damen- und Herrenwäsche, beherbergt in ihren Produktionsräumen auch ein Museum für historische Nähmaschinen. Die von Herrn Albrecht Mey zusammengestellte Sammlung hat inzwischen mehr als 410 Exponate. Einen kleinen Querschnitt der historischen Nähmaschinen, darunter die kleinste Doppelsteppstich-Nähmaschine der Welt, stellt die Wäschefirma Mey dem Dessoushouse MiederTruhe (http://www.dessoushouse.de) zur Verfügung. Die Geschichte der Nähmaschinen ist fast 200 Jahre alt. Ihr langer Weg begann mit einer Nähmaschine des Balthasar Krems in Mayen in der Eifel, der um 1800 die erste Spezial-Nähmaschine entwickelte, auf der Zipfelmützen genäht wurden.

Zu den Vätern der Nähmaschinen gehörte auch Adam Opel, dem anlässlich der Weltausstellung in Paris bekannt wurde, dass es dort auch Nähmaschinenfabriken gab. Vier Jahre lang lernte er in Paris das Handwerk und als der gelernte Schlosser 1862 nach Hause zurückkam, soll ihm sein Vater gesagt haben, „in meine Werkstatt kimmste mit dem neumodischen Zeig net rein“.

Die erste Werkstatt von Adam Opel war ein Kuhstall in Rüsselsheim. Dort baute er in Tag- und Nachtarbeit seine erste Nähmaschine. Sie wurde bis zum Frühjahr 1863 fertig. Die Bestellung für die zweite Maschine, deren Bau nur noch sechs Wochen dauerte, kam von einem Schneidermeister aus Flörsheim. Da aber die Schneidergesellen um ihre Arbeit fürchteten, bewarfen sie Adam Opel bei der Anlieferung mit Steinen. Der Hersteller musste sein Werk im Schutze der Nacht abliefern.

Der eigentliche Schöpfer der Nähmaschine war der Amerikaner Elias Howe. Das Patent erhielt er am 10. September 1846. Der Erfolg mit der Nähmaschinenproduktion blieb allerdings Isaak Merrit Singer vorbehalten. Er nahm wesentliche Verbesserungen an der Howeschen Nähmaschine vor, indem er die senkrechte federnde Stoffdrückerstange mit Füßchen und mit dem durch die Stichplatte hindurchragenden Schubrand entwickelte, die einen zuverlässigen Stofftransport garantierte.

Neben den Nähmaschinen gibt es im Dessoushouse MiederTruhe noch historische Unterwäsche zu sehen, deren Verarbeitung auch heute noch Bewunderung hervorruft, auch wenn sich die Wäschemode inzwischen ganz anders entwickelt hat.

Über Dessoushouse MiederTruhe:
Seit über 30 Jahren gehört die MiederTruhe zu Schwäbisch Hall. Nur qualitativ einwandfreie Artikel mit bester Passform finden Eingang in den Laden. Das hat sich sogar bei den Herstellern herumgesprochen. Dafür hat Ute Rutsch gesorgt, die das Geschäft 1990 übernahm. Von ihr stammt auch die Idee, statt üblich-kleiner "Ankleidekäfige" in der Mitte des Ladens am schönsten Platz großzügige Kabinen einzurichten, die die Presse liebevoll "Umkleidezimmerchen" taufte.

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Resourcen zum Thema

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